Wie läuft eine Behandlung ab?

Die Behandlungsdauer beträgt etwa 1,5 Std, je nach Verhalten des Pferdes und Umfang kann dies aber individuell variieren.

Was gehört zu einer Behandlung?

  1. Anamnese
    Sie schildern mir die Problematik Ihres Pferdes und informieren mich über eventuell vorhandene tierärztliche oder sonstige Befunde. Am besten Befundbogen ausfüllen
  1. Allgemeine Beurteilung
    Ich beurteile das Bewegungsverhalten Ihres Pferdes im Schritt und im Trab, den Allgemeinzustand (Bemuskelung, Narben, Gemüt etc.), Hufe, Zähne, Sattel und Zaumzeug und führe neurologische Tests durch.
  1. Mobilitätstest aller ( ! ) Gelenke und Korrektur
    Ich teste jedes einzelne Gelenk und behandle es, wenn Einschränkungen vorhanden sind, immer unter Berücksichtigung von Alter, Typ, Vorerkrankungen und -verletzungen des Pferdes. außerdem teste ich die Muskulatur auf Dehnfähigkeit, ertaste Verspannungen in der Muskulatur und im Bindegewebe und löse sie. Nach der Behandlung überprüfe ich den Behandlungserfolg durch nochmaliges begutachten des Bewegungsverhaltens im Schritt und im Trab.
  1. Nachbesprechung
    Auf jeden Fall darf ihr Pferd 48 Stunden nicht geritten werden, sollte sich aber so viel wie möglich frei bewegen dürfen, damit sein Körper sich auf das physiologische Bewegungsprogramm wieder einstellen kann. Wir besprechen das weitere Vorgehen, z. B. ob eine Weiterbehandlung, eventuell auch durch den Tierarzt, Schmied etc. notwendig ist. Bei Bedarf bekommen Sie eine Anleitung für Übungen, die sie selbständig mit ihrem Pferd durchführen können.