Wann ist sie sinnvoll?

Das Pferd kennt keinen Schmerzlaut und kann seinen Unmut somit nur durch sein Verhalten oder seine veränderten Körperfunktionen äußern.
Ihr Pferd zeigt möglicherweise Verhaltensänderungen, Bewegungsschmerzen oder Mobilitätsverlust.

Viele beginnen dann, ihr Pferd zu strafen, sei es mit Gerte, noch längeren Sporen oder einem schärferen Gebiss. Oder das Pferd wird mit Hilfszügeln in eine gezwungene Haltung gebracht, da es sich ja nicht stellen und biegen will und sich den Reiterhilfen widersetzt.
Hilfreicher und cleverer wäre es jedoch, die Ursache in einer Bewegungseinschränkung, sprich Blockade zu suchen!

Widersetzlichkeiten und Unrittigkeit der Pferde haben immer ihre Ursachen:
! ! ! Bewegungseinschränkung und Schmerzen ! ! !

 

Die Pferdeosteopathie bietet vielfältige Behandlungsmöglichkeiten bei:

  • Verhaltensänderungen
    z. B. Unruhe in der Box, auf der Weide; Schwierigkeiten beim Aufhalftern, Auftrensen, Hufe geben, Putzen, Satteln, Aufsitzen; Buckeln, Steigen
  • Widersetzlichkeit gegen Reiterhilfen, z. B. Steifigkeit; Stellungs- und Biegungsproblemen; Verwerfen im Genick; kein Herantreten an das Gebiss; eingeschränkte Kautätigkeit; verlängerte Lösungsphase; Verweigerung an Hindernissen
  • Taktfehlern unklarer Herkunft, Lahmheiten
  • Atmungsproblemen
  • Sturz (eine Störung muss nicht sofort sichtbar sein)
  • Bei Stuten nach einer schwierigen Geburt
  • Nach längerer Krankheitsphase
  • Wiederkehrende Erkrankungen, z. B. Koliken, bei denen alle sonstigen Ursachen ausgeschlossen wurde
  • Gelenkfehlstellungen nach Operationen oder früheren Verletzungen, die Fehlhaltungen in benachbarten Gelenken nach sich ziehen
  • Prävention, Überprüfung des Gesundheitszustandes
  • Ergänzung zur Ankaufsuntersuchung
  • Unklarem Leistungstief, schlechtem Allgemeinzustand